Home  | Impressum | Datenschutz | Sitemap | KIT
Porträt Andreas Gerdes
Prof. Dr. Andreas Gerdes
Wissenschaftliche Leitung
+49 170 2886556

andreas gerdesSdi9∂kit edu

Unser Ansatz: Prävention als Schlüssel zur Innovation im Bauwesen

Prävention bedeutet für uns: auf neue Herausforderungen vorbereitet zu sein und das Risiko eines frühzeitigen Werkstoff- und Bauwerksversagens zu reduzieren.
Wertschöpfungskette
Wertschöpfungskette

Bahnbrechende Innovationen erfordern eine integrative Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette, die Kooperation aller Akteure sowie Methodenkenntnisse mit hoher wissenschaftlicher Kompetenz. Auf dieser Basis entwickeln wir präventive Maßnahmen und setzen diese in innovative Produkte, Technologien und Dienstleistungen um.

 

 

 

 

Unser Ziel:

Technische Infrastruktur spielt eine Schlüsselrolle, wenn wir unsere heutigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Standards aufrechterhalten und für die Zukunft sinnvoll und ressourcenschonend ausbauen wollen. Megatrends wie der Klimawandel, Ressourcenverknappung, Globalisierung, Urbanisierung und Digitalisierung wirken sich auf Bauwerke und verarbeitete Materialien aus, deren Nutzen, Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit an die stetigen und umfassenden Umwälzungen angepasst werden müssen. Wir wollen einen substantiellen Beitrag leisten und innovative Produkte, Technologien und Dienstleistungen entwickeln, mit denen sich die Infrastrukturbauwerke von Morgen sicher und umweltschonend betreiben lassen.

Wieso machen wir das?

Täglich greifen wir auf technische Infrastrukturen zu: ob die warme Dusche am Morgen, der Weg zur Arbeit oder der Betrieb einer Kindertagesstätte – wir sind auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Ihre Bedeutung dringt uns erst dann ins Bewusstsein, wenn die Dusche trocken bleibt, auf der Autobahn eine Baustelle von mehreren Kilometern das Fortkommen behindert oder die Schulgebäude unserer Kinder sanierungsbedürftig sind. Denn Bauwerke wie z.B. Brücken, Straßen oder Gebäude sind starken Belastungen ausgesetzt. Ein schleichender Verschleiß greift die Substanz an – und das oft schneller und gravierender, als die Bauherren es je vorausgeahnt hätten: Die geplante Lebensdauer eines Bauwerks wird häufig nicht einmal zur Hälfte erreicht. Technologisch, ökologisch und ökonomisch aufwendige Instandsetzungen sind die Folge. Für einen nachhaltigen Betrieb unserer Infrastruktur sind daher Strategien erforderlich, die auf der Basis innovativer Technologien und Dienstleistungen ein vorzeitiges Versagen von Bauwerken weitgehend vermeiden.

Was benötigen wir dazu?

Der lange Lebenszyklus von Bauwerken der technischen Infrastruktur sowie die Vielfalt der über diesen Zeitraum hinweg mit dem Bauwerk befassten Akteure, machen neue Kooperationsmodelle erforderlich – nur so lassen sich praxis- und damit markttaugliche Technologien und Dienstleistungen entwickeln. Wir nennen diese neue Kooperationsform „Foresight Innovation Communities“ – in einem mehrstufigen Prozess werfen wir gemeinsam mit kreativen Köpfen und innovationsbegeisterten Unternehmen einen Blick in die möglichen Welten von Morgen: Welche Produkte werden wir benötigen? Welche Nutzungskonzepte könnten gefragt sein? Und was davon lässt sich vielleicht heute schon entwickeln? Durch dieses „Vorausdenken“ können Unternehmen und Forschungswelt frühzeitig auf Änderungen reagieren.